Monthly Archives: June 2013

Neue Version online

Seit ein paar Minuten ist eine neue Version auf twbk.de online. Folgendes wurde verbessert bzw. hinzugefügt:

  • Bugs, Bugs, Bugs: Wir haben jede Menge Bugs gefixt
  • Chatwall: Das Alter eines Posts wird angezeigt
  • Chatwall: Zuhörer/Studenten können Posts für sich aus dem Blickfeld schieben, wenn dieser Post für sie uninteressant ist
  • Chatwall: Dozenten können Posts für sich ebenfalls aus dem Blickfeld schieben, allerdings zusätzlich mit der Möglichkeit, einen Posts als “gelöst” oder “gesehen” zu makieren, um dann eventuell nach der Vorlesung noch einmal darauf eingehen zu können

Probiert die neue Version aus und schreibt uns, was ihr davon haltet. Tweedback ist noch nicht perfekt, wir haben noch viel Arbeit vor uns und freuen uns über euer Feedback: Kritik, Anregungen und Vorschläge sind herzlich Willkommen!

Herausforderungen #1: WLAN-Wirrwarr

Ein Projekt, wie die Entwicklung des Tweedback-Systems, hat bekanntlich immer mit Herausforderungen auf mehreren Ebenen zu kämpfen: Verallgemeinert betrachtet lassen sich diese Probleme in drei Gruppen einteilen: (1) Probleme, die bekannt sind und für die es ein Fundus an Lösungsansätzen gibt (bspw. programmiertechnische Herausforderungen, die bearbeitet werden müssen); (2) Probleme, die bekannt sind, für die eine Lösungen aber noch erarbeitet werden muss (z.B. die Frage nach einer unkomplizierter Einführung der Dozenten in die Handhabung von Tweedback). Und dann gibt es da noch Probleme der dritten Kategorie: (3) Probleme von denen man nicht wusste, dass sie überhaupt existieren.

Bereits im Vorfeld der derzeitigen Testphase, wurde die WLAN-Anbindung der Universität als mögliche Achillesferse des Projekts identifiziert. Dies hat mehrere Gründe: Einerseits muss für ein funktionierendes Tweedback-System sichergestellt werden, dass die Geräte der Dozenten und  Studierenden über eine stabile WLAN-Anbindung verfügen, andererseits muss dafür gesorgt werden, dass die Kapazitäten der WLAN-Zugänge ausreichen, um einer großen Masse an Studierenden gleichzeitig eine Verbindung zum Internet zu ermöglichen.

Beide Probleme wurden in Vorbereitung des Tweedback-Projekts erkannt und deren Tragweite durch entsprechende Pre-Tests ermittelt. Die Fähigkeit der universitären Access-Points zahlreichen Studenten gleichzeitig einen Zugang zum Netz der Universität zu ermöglichen, wurden im Rahmen einer Master-Arbeit am hiesigen Lehrstuhl untersucht. Um den stabilen Zugang zum und die konstante Verfügbarkeit des WLAN zu gewährleisten, wurden darüber hinaus in den größeren Hörsälen Belastungstests durchgeführt und ggf. weitere Access-Points installiert.

Auf eine Hürde, die im Voraus nicht bedacht wurde, stießen wir nun am vergangenen Donnerstag: Seit nunmehr einigen Jahren loggen sich fast alle Studierenden und Dozenten in das universitätsübergreifende eduroam-Netz ein, um im  Internet zu surfen oder Mails abzurufen. Dieses Netz ist in nahezu allen Gebäuden der Universität verfügbar und, einmal konfiguriert, erfolgt, egal wo man sich befindet, ein automatischer Verbindungsaufbau. Dies funktioniert – besonders wenn man nicht bewusst darauf achtet – eigentlich überaus gut. Ist man dann aber einmal wirklich auf die Verfügbarkeit des Netzes angewiesen, können unerwartete Probleme in Erscheinung treten.

So passiert bei einem weiteren Testlauf von Tweedback im Universitätsklinikum an der Schillingallee. Die Erprobung der Verfügbarkeit des Netzes erfolgte im Vorfeld und ließ keine Probleme erkennen. Unsere eigens konfiguriertes Tablet auf dem das Tweedback-System läuft und später einmal ohne Konfigurationsaufwand einfach an die Dozenten übergeben werden soll, verband sich ohne Probleme mit dem eduroam-Netz, sodass einem realen Einsatz nichts im Wege zu stehen schien. Leider brach, sobald wir den Raum betraten, in dem die Lehrveranstaltung stattfinden sollte, immer die Verbindung zum WLAN ab.

Die Mediziner bemerken dieses Problem vermutlich überhaupt nicht, da sie, neben dem eduroam-Netz, noch auf ein weiteres, den Medizinern vorbehaltenes Netz zugreifen können – dem DVSE-Netz – und dies auch fast ausschließlich tun. Probleme mit der Verfügbarkeit und der Qualität des eduroam-Netzes fallen daher selten bis nie auf.

Neben den Herausforderungen, die im Vorfeld antizipiert wurden (Unklarheit ob sich eine große Anzahl an Studierenden gleichzeitig in einem Hörsaal in das Universitätsnetz einloggen können, ohne dass es zu technischen Probleme kommt und die Frage nach der Beständigkeit dieser Verbindung für den Austausch zwischen der Zuhörerschaft und dem Lehrenden), kommt nun das Problem unterschiedlicher WLANs in unterschiedlichen Bereichen der Universität hinzu.

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Wenn es das Ziel ist, am Ende der Entwicklung des Tweedback-Systems über mehrere Tablets zu verfügen, auf denen Tweedback ohne Konfigurationsaufwand an allen Orten der Universität Rostock problemlos arbeitet, wird vorher das Problem mit unterschiedlichen WLAN-Ausstattungen an unterschiedlichen Fakultäten gelöst werden müssen. Ideen sind bereits vorhanden und wir sind zuversichtlich, dass der nächste Testlauf bei den Medizinern erfolgreich sein wird. Für die Verbesserung der Infrastruktur wird mit den jeweiligen Betreibern kooperiert. Einem vielversprechenden Austausch gibt es derzeit mit dem DVSE (IT-Abteilung der Medizin). Einige Probleme konnten bereits durch konstruktive Gespräche und erste Umsetzungen gelöst werden. Das DVSE führt auch schon erste Tests durch um das eduroam-Netz in höherer Qualität auch in den eigenen Gebäuden anbieten zu können.