Der Panik-Button ist (fast) tot – retten wir ihn!

Der Panik-Button war der Versuch, den Studierenden die Möglichkeit zu geben, per Klick dem Dozenten zu signalisieren, dass etwas nicht stimmt, dass sie nicht folgen können oder ein anderes Problem vorliegt. Der Panik-Button war recht diffus, niemand wusste so richtig, was er macht und wie er eingesetzt werden soll. Manchmal ist dies bei technischen Features gewollt. Je weniger präzise Einsatzszenarien definiert werden, desto stärker liegt es in der Fantasie der Nutzer, sich eine Funktion anzueignen und sie einzusetzen. Einige Interessante Ideen gab es dabei durchaus (Panik-Button als Signalgeber, ganz unten).

Unsere Nutzungszahlen zeigen uns jedoch, dass das Panik-Feature die mit Abstand am seltensten eingesetzte Funktion von Tweedback ist. Daher haben wir uns entschieden, sie zu überarbeiten. Das Ergebnis stellen wir nun vor. Wir präsentieren: Das “Problem?”-Feature.

Das Problem-Feature ist die Ausdifferenzierung des Panik-Buttons, inklusive einiger Überarbeitungen und Weiterentwicklungen für die Dozentensansicht. Im Gegensatz zu früher gibt es von nun an für die Zuhörer nicht mehr nur noch die Wahlmöglichkeit ob sie den Panik-Button drücken, nein, sie können von nun an zwischen fünf weiteren, unterschiedlichen Problemlagen unterscheiden und diese dem Dozenten mitteilen. Es handelt sich dabei um:

Sollten Studenten diese Buttons drücken, werden dem Dozenten kleine Notifikation angezeigt, wenn er sich bspw. gerade im Quiz- oder im Chatwall-Feature befindet.

Sollte er die “Problem?”-Ansicht öffnen, sieht er dort nun wie gewohnt einen Graph, der ihm für den Zeitverlauf seiner Veranstaltung anzeigt, welche Probleme zu welchem Zeitpunkt auftraten und für wie viele Zuhörer dieses Problem relevant war.

Wir hoffen sehr, diese Weiterentwicklung ist hilfreich und würden uns sehr freuen, wenn Sie – die Nutzer von Tweedback – das neue Feature einmal ausprobieren und uns vielleicht sogar etwas Feedback zukommen lassen.

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